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Sveta
Weißrussland

Geheimtipp Weißrussland: Braslauer Schweiz, Belowescher Urwald & pulsierendes Minsk

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1610
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Über die Reiseinspiration

Was ist Mister Trip? Auf Mister Trip finden Sie einzigartige Reiseinspirationen unserer Experten vor Ort. Bei Interesse passen die Experten die Vorschläge gerne auf Basis Ihrer Wünsche und Vorstellungen individuell an.

Höhepunkte

  • ‍Heimat Marc Chagalls, Witebsk
  • Weißrussische Malediven
  • Atemberaubende Seenregion Braslauer Schweiz
  • Vielfalt der Konfessionen in Iwje
  • Grodno und Augustow Kanal
  • Ziegenfarm und Dorfleben
  • Weltnaturerbe Belowescher Urwald
  • Pulsierendes Minsk

Beschreibung

Während unserer Rundreise durch Weißrussland tauchen Sie ein in eine geheimnisvolle Kultur, lernen Land und Leute abseits abgetretener Pfade kennen und entwickeln ein Verständnis dafür, was Weißrussland wirklich ist. Ein wundervolles, herzliches, immer noch weitgehend unentdecktes Land.

TripID
416

Impressionen

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Reiseablauf

Tag 1 – Anreise nach Minsk (Minsk)

Willkommen in Weißrussland! Am  Flughafen werden Sie von Ihrem deutschsprachigen Reiseführer abgeholt. Nach  dem Check-In ins Hotel unternehmen Sie einen gemeinsamen Spaziergang durch  das abendliche Minsk. Im Anschluss daran essen Sie in einem landestypischen  Restaurant zu Abend und besuchen danach die weißrussische Nationalbibliothek,  von deren Dach Sie eine grandiose Aussicht auf die nächtlich erleuchtete  Stadt gewinnen. In Begleitung Ihres Reiseführers besprechen Sie das Programm  der nächsten zwei Wochen.

Tag 2 – Stadtführung durch Minsk (Minsk)

Heute erfahren Sie mehr über die  bewegte Geschichte des Landes und der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Ihr  Reiseführer holt sie nach dem Frühstück im Hotel ab, gemeinsam erkunden Sie  während eines Spaziergangs die Stadt. Ihre Zeitreise beginnen Sie neben der  ersten Steinkirche (10./11. Jahrhundert) und setzen diese in der Altstadt mit  ihren orthodoxen und katholischen Kirchen aus dem 13. - 17. Jahrhundert fort.  Im Stadtviertel Troizkoje erahnen Sie, wie Minsk im 19. Jahrhundert aussah.  Die Stadt wurde im zweiten Weltkrieg fast vollständig dem Erdboden  gleichgemacht, sie gilt bis heute architektonisch als Musterstadt des  sozialistischen Realismus. Anders als in Städten wie Moskau oder Kiew ist das  gesamte Stadtzentrum ein harmonisches Ensemble im Stile des stalinistischen  Zuckerbäckerstils, das weltweit seinesgleichen sucht. Oper, Zirkus,  Siegesplatz, Hauptpost, GUM (staatliches Kaufhaus), das Gebäude des  Ministeriums für Staatssicherheit (wie zu Sowjetzeiten KGB genannt), das  Regierungsgebäude und viele andere legen davon eindrucksvoll Zeugnis ab. Sie  befinden sich alle auf dem Unabhängigkeitsboulevard, der mit seinen vier  großen Plätzen und angeschlossenen Parks Dreh- und Angelpunkt der Stadt ist.

Neben diesen Sehenswürdigkeiten  erfahren Sie etwas zur jüdischen Geschichte der Stadt und erkunden das  ehemalige jüdische Ghetto. Von dort ist es nicht weit zu einem der größten  und schönsten Parks der Stadt, dem Siegespark. Während Sie durch den Park  schlendern, sehen Sie an der Südseite des Parks das pompöse, neu errichtete  Museum des Großen Vaterländischen Krieges (russische Bezeichnung für den  Zweiten Weltkrieg), an der Nordseite die nicht minder beeindruckende neue  Residenz des weißrussischen Präsidenten.

Nach diesem erlebnisreichen Rundgang  stärken Sie sich zu Mittag in einer typischen Speisehalle aus Sowjetzeiten  (russisch: Stolowaja) - ein Erlebnis für sich.

Nach dem Mittagessen erkunden Sie  weitere spannende Orte der Stadt. Bei der Fahrt durch die Vorstädte bekommen  Sie eine Vorstellung davon, wie die meisten Minsker leben. Das  Arbeiterviertel um das Traktorenwerk „Belarus“ sehen Sie sich dabei näher an.  Es wurde nach dem Krieg um den industriellen Großbetrieb im typisch  stalinistischen Baustil erbaut und wurde bis heute architektonisch kaum  verändert. Früher war das staatliche Traktorenwerk mit rund 40.000 Menschen  der größte Arbeitgeber der Stadt, heute arbeiten dort noch circa 20.000  Menschen.

Am späten Nachmittag haben Sie Zeit,  die Stadt auf eigene Faust weiter zu erkunden.

Abhängig von Ihren Wünschen und  Interessen gibt Ihnen Ihr Reiseführer weitere Tipps. Für den Abend bieten  sich der Besuch der Staatsoper, des Balletts oder der Philharmonie an. Je  nach Spielplan besorgen wir Ihnen gerne Eintrittskarten.

Tag 3 – Auf historischer Reise durch Weißrussland (Chatyn, Witebsk)

Heute verabschieden Sie sich von  Minsk und fahren in Begleitung Ihres Reiseführers gen Norden. Den ersten Stopp  legen Sie nach etwa 60km in Chatyn ein. Chatyn ist eine Gedenkstätte, die  stellvertretend für 5.295 Dörfer steht, die die deutsche Wehrmacht während  des Zweiten Weltkrieges niederbrannte und zerstörte. 186 dieser Dörfer wurden  komplett dem Erdboden gleichgemacht, alle Bewohner inklusive Frauen und  Kinder wurden verbrannt. Die von dem bekannten weißrussischen Architekten  Leonid Lewin geplante und 1969 eröffnete Gedenkstätte erstreckt sich über das  gesamte Territorium des ehemaligen Dorfes und ist eines der eindrücklichsten  Fanale an den Zweiten Weltkrieg.

Ihre Reise setzen Sie weiter in  Richtung Norden fort und erreichen nach weiteren zwei Stunden Fahrt die Stadt  Witebsk. Witebsk liegt am Zusammenfluss der Flüsse Witba und Dwina (Düna).  Dank ihrer günstigen Lage war die Stadt seit den Zeiten der Kiewer Rus (vor  circa 1.000 Jahren) ein wichtiges Handelszentrum. Witebsk ist heute eines der  weißrussischen Kulturzentren. Seit dem Jahr 1992 findet jedes Jahr im Juli  das international renommierte Kultur- und Sängerfestival Slawjanskij Basar statt,  für das wir Ihnen gerne Karten organisieren, sollten Sie sich für eine Reise  im Juli entscheiden.

Bevor Sie sich aufmachen, die Stadt  zu erkunden, kehren Sie zum Mittagessen in einen gemütlichen Biergarten im  Zentrum ein und genießen die Witebsker Küche. Im Anschluss unternehmen Sie  einen Spaziergang zum Uspenskaja Hügel, der in einen großen Park ausläuft, wo  Sie unter anderem ein Mahnmal zum napoleonischen Russlandfeldzug von 1812  entdecken, der auch Witebsk stark in Mitleidenschaft zog. Von dort bummeln  Sie durch die zentrale Suworow Straße zur sorgfältig restaurierten Altstadt  mit ihrem sehenswerten Rathaus.

Witebsk ist kunsthistorisch einer  der wichtigsten Orte Osteuropas. Vom Ende des 19. bis Mitte des 20.  Jahrhunderts lebten und arbeiteten hier so berühmte Maler wie Mark Chagall,  Kasimir Malewitsch, und Jurij (Jehuda) Pen. Auch Ilja Repin, einer der  bedeutendsten Vertreter des russischen Realismus, hielt sich oft in Witebsk  auf. Auf ihre Spuren treffen Sie in der Stadt an vielen Orten, mehr über Leben  und Werk der Künstler erfahren Sie während eines Besuches im Marc Chagall Art  Center.

Auch religionsgeschichtlich ist  Witebsk ein sehr interessanter Ort. Nach dem Besuch des Art Centers erfahren  Sie dazu mehr und besichtigen die schönsten Kirchen der Stadt, unter ihnen  die Hauptkathedrale Maria Schutz und Fürbitte der Erzdiözese Witebsk, die  Kirche der Auferstehung Christi, und die katholische Kirche der Heiligen  Barbara.

Gegen Ende unserer Stadterkundung  sehen Sie noch das Amphitheater, Durchführungsort des Slawjanskij Basar. Im  Anschluss schlendern Sie durch die Kirowa Straße, die ganzjährig  weihnachtlich beleuchtet ist, in Richtung Hauptbahnhof.

Ihr Gepäck wartet bereits in Ihrem  zentral gelegenen Hotel auf Sie, einem Architekturdenkmal aus dem 19.  Jahrhundert.

Am Abend sind wir bei einer  Witebsker Familie zum Essen eingeladen. Es gibt hausgemachte  Regionalspezialitäten. Während Sie mit dem Hausherrn den ein oder anderen  Hausgebrannten verkosten, erfahren Sie mehr über die weißrussische Lebensrealität.  Ihr Reiseführer hilft Ihnen bei der Verständigung.

Tag 4 – Besuch alter Kirchen und Kathedralen (Polozk, Braslauer Seen)

Diesen Tag verbringen Sie im Norden Weißrusslands.  Nach dem Frühstück fahren Sie in das 100km entfernte Polozk (weißrussisch: Polazk),  das mit seinen 1.153 Jahren als älteste weißrussische Stadt gilt. Im  Mittelalter war Polozk das Zentrum eines der mächtigsten Fürstentümer der  slawischen Territorien. In Polozk treffen Sie sich mit einer Nonne, die Sie  durch das Kloster der heiligen Euphrosyne führt, eines der ältesten Klöster  in Weißrussland. Dem Kloster zugehörig ist die altertümliche Erlöserkirche  aus dem 12. Jahrhundert, in der noch teilweise restaurierte Fresken und  Reliquien der Heiligen erhalten sind. Euphrosyne von Polazk (1110-1173) war  eine wichtige Aufklärerin und Förderin von Kunst und Kultur im damaligen  Fürstentum Polazk; sie gilt als die Schutzheilige der Weißrussen.

Im Anschluss besuchen Sie die alte  Sophienkathedrale (1044-1066), die als Kopie der Hagia Sophia in Konstantinopel  und der Sophienkathedralen in Kiew und Nowgorod erbaut wurde. Leider ist ihre  Urform nicht mehr erhalten, in ihrer heutigen Form steht die „Polozker  Sophia“ als prunkvolle Barockkirche.

Sie bummeln weiter entlang der  Uferpromenade der Dwina und entdecken zwei ungewöhnliche Denkmäler. Das eine  markiert das geographische Zentrum Europas, das sich laut der Stadtväter in  Polozk befinden soll. Das andere ist dem Buchstaben „ў“ (lat: ŭ, auch kurzes u genannt) gewidmet,  der nur in der weißrussischen Sprache existiert.

Nach dem Mittagessen fahren Sie  gestärkt weiter in Richtung Norden in das Braslauer Seengebiet. Am Nachmittag  beziehen Sie Quartier in einem malerischen Landgut direkt am Ufer einer der  kristallklaren Seen. Den Abend verbringen Sie gemütlich am Seeufer (abhängig  von Jahreszeit und Wetter). Ihre Gastwirtin bewirtet Sie mit köstlichen  Fischgerichten. Vor Sonnenuntergang haben Sie die Möglichkeit, mit dem  Hausherrn auf Tierbeobachtung in Richtung lettischer Grenze zu fahren. Mit  etwas Glück sehen Sie Rehe und Elche, mit noch mehr Glück einen Bären.

Tag 5 –Vielfalt der Religionen in Iwje (Braslau, Iwje, Nowogrudok)

Nach dem Frühstück entdecken Sie die  Umgebung von Braslau. Es erwarten Sie malerische Seenlandschaften und für Weißrussland  untypisches Hügelland. Aus diesem Grund wird die Gegend auch Braslauer  Schweiz genannt. Im Sommer bietet sich die Möglichkeit für Rundflüge mit  einem Wasserflugzeug, wobei sich spektakuläre Ausblicke eröffnen. Zu Mittag  essen Sie in einem Restaurant direkt am See. Der Besitzer, Jäger und Angler,  bereitet für Sie frische Fischgerichte und Wildbrett zu, unter anderem Elch.

Unsere Reise führt weiter Richtung  Südwesten nach Nowogrudok. Unterwegs machen wir halt in den Ortschaften  Glubokoe und Budslaw, was der wichtigste Pilgerort in Weißrussland ist. In  beiden Orten gibt es sehenswerte katholische Kirchen. Im Anschluss fahren Sie  in das kleine Städtchen Iwje, auch betitelt als „weißrussisches Jerusalem“.  Iwje ist seit jeher ein leuchtendes Beispiel für das friedliche Zusammenleben  von Juden, Muslimen sowie katholischen und orthodoxen Christen. Das spiegelt  sich auch in der Stadtarchitektur wider. Zu besichtigen sind die katholische  Peter und Paul Kirche mit dem alten Barfüßerkloster (Franziskanerorden), das  Gebäude der jüdischen Synagoge sowie eine tatarische Moschee. Dort treffen  wir uns mit dem Imam, der uns durch die Moschee führt und erzählt, wie  moderne tatarische Muslime ihren Glauben ausüben. Mehr über die tatarische  Kultur und Gebräuche erfahren wir außerdem im Anschluss, wenn wir zu Tee und  Gebäck bei einem tatarischen Ehepaar eingeladen sind.

Gegen Abend erreichen wir Nowogrudok,  wo wir übernachten.

Tag 6 – Verflechtung von Kultur, Religion, Gegenwart und Vergangenheit (Nowogrudok, Grodno)

Nowogrudok war die erste Hauptstadt  des Großfürstentums Litauen. Von der einstigen Größe sind zwar nur die Ruinen  des Schlosses mit Wassergraben erhalten, die Stadt ist dennoch einen Besuch  wert. Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Stadtrundgang. Er führt durch  verwinkelten Straßen mit bunten, für Weißrussland eigentlich untypischen  Häuschen zum Stadtzentrum mit dem Schloss und einigen sehenswerten Kirchen.  Auffallend ist auch hier die Religionsvielfalt, in Nowogrudok gibt es  ebenfalls eine aktive tatarische Gemeinde. Dem sowjetischen Erbe begegnen wir  auf dem Hauptplatz der Stadt, dem Leninplatz mit dessen Konterfei als Statue  in der Mitte des Platzes. Gegenüber des Platzes liegt der Stadtpark, in dem  das ehemalige Wohnhaus (heute ein sehenswertes Museum) von Adam Mickiewicz  steht. Tatsächlich wurde Mickiewicz in der Nähe von Nowogrudok geboren, auf Weißrussisch  hat er allerdings kaum eine Zeile geschrieben. Trotzdem verehren die Weißrussen  den Schriftsteller, und in diesem Häuschen können Sie erfahren warum. Bis  heute jedenfalls beanspruchen sowohl Polen als auch Weißrussen Mickiewicz als  ihren Nationaldichter.  Nach dem Mittagessen in Nowogrudok geht es weiter Richtung Westen in die  Gebietshauptstadt Grodno. Die Stadt wird das weißrussische Tor zum Westen  genannt, sie liegt 15km von der polnischen und 30km von der litauischen  Grenze entfernt. Grodno blickt auf eine 800-jährige Geschichte zurück, in der  es Teil verschiedener Staaten war und von unterschiedlichen Herrschern  regiert wurde. In diesem Zusammenhang verflochten sich verschiedene Kulturen  und Religionen, Gegenwart und Vergangenheit. Das ist das, was die Stadt so  besonders macht.

Sie unternehmen einen Spaziergang  durch das malerische Stadtzentrum, vorbei am Theater zu den zwei am Ufer des  Flusses Neman gelegenen Stadtschlössern. Das alte Schloss wurde im 14.  Jahrhundert als erste Festung der Stadt errichtet, in seiner Geschichte allerdings  mehrfach ausgeplündert und gebrandschatzt. Heute sind nur das Palais, ein Fragment  der Verteidigungswände und die Ruinen der Unter- und Oberkirche erhalten. Das  neue Schloss wurde als Sommerresidenz der polnischen Könige errichtet. Heute  zeugt das dort untergebrachte historisch-archäologische Museum von der  bewegten Stadtgeschichte.

Im Anschluss an den Stadtrundgang  lassen Sie nach einem ereignisreichen Tag am Ufer des Neman die Beine  baumeln. Beim Abendessen in einem nahegelegenen Restaurant lassen Sie Ihren  Gaumen von den polnischen Einflüssen der Regionalküche verwöhnen.

In Grodno übernachten Sie in einem  zentral gelegenen Hotel.

Tag 7 – Die Stadt der Kirchen (Augustow Kanal, Grodno, Seljachi)

Am Vormittag besuchen wir den  Augustow-Kanal. Er wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut, um den  polnischen Fluss Wisla (Weichsel) mit dem Neman (Memel) auf weißrussischer  Seite zu verbinden. Das beeindruckende Industriedenkmal ist eine der längsten  künstlichen Wasserstraßen Osteuropas und Anwärter auf den Status UNESCO-Weltkulturerbe.  Während eines ausgedehnten Spaziergangs entdecken Sie den schönsten Teil des  20km langen weißrussischen Teils. Von Mai bis Oktober besteht die Möglichkeit  einer Schifffahrt auf dem Kanal. Bevor wir uns auf den Rückweg machen, legen  wir bei einem Picknick am Ufer eine Rast ein. Auf halbem Weg zurück nach  Grodno statten wir dem Schloss in Swjatsk einen Besuch ab. Verlassen,  majestätisch und wie aus der Zeit gefallen steht das im Jahre 1779 von einem  italienischen Architekten für eine litauische Adelsfamilie erbaute Schloss in  der weiten Landschaft.

Zurück in Grodno setzen wir die  kurze Stadttour des Vortages fort und widmen uns dem vielfältigen religiösen  Leben der Stadt. Grodno wird auch Stadt der Kirchen genannt, einige davon sehen  wir uns heute genauer an. So zum Beispiel die orthodoxe Boris und Gleb Kirche  aus dem Jahr 1183, das älteste noch existierende Gebäude in Grodno. Im  Anschluss besuchen wir die evangelisch-lutherische Kirche und lernen den  lokalen Pastor kennen. Es bietet sich die Gelegenheit, über die weißrussische  Kirchengeschichte und das Miteinander der Religionen zu sprechen. Danach  setzen wir unseren Spaziergang über die Sowjetskaja Straße fort, die zentrale  Fußgängerzone mit pittoresken Kaufmannshäuschen aus dem frühen 19.  Jahrhundert und vielen kleinen Läden und Cafés. Am Ende der Straße befindet  sich der zentrale Platz der Stadt, am dem die Kathedrale des Heiligen  Franziskus liegt, die größte katholische Kirche des Landes. Sie ist berühmt  für ihren imposanten Holzaltar. Zum Abschluss der Stadtführung tauchen wir  noch in die bewegte und nicht selten tragische jüdische Geschichte der Stadt  ein: Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges war rund die Hälfte der  Stadtbevölkerung jüdisch. Aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. ist die zentrale  Synagoge erhalten. Während der Sowjetzeit stand sie leer. Im Zuge der  Perestroika zu Beginn der 1990er Jahre wurde das Gebäude allerdings der  jüdischen Gemeinde zurückgegeben und bis heute fast vollständig restauriert.  Der Gemeindevorsteher gibt uns einen Einblick und zeigt uns das kleine, der  Synagoge angeschlossene Museum zur Geschichte der Grodnoer Juden.

Am späten Nachmittag verabschieden  wir uns von Stadtlärm und Hektik und fahren nach Norden, in Richtung Brest  und Bialowiezer Heide. Wir machen halt in Seljachi, einem wunderschönen,  abgelegenen Landgut. Vor Ort werden wir herzlich von der Gastgeberin  empfangen, die uns ihr großzügiges Gästehaus zeigt und Sie mit den anderen  Bewohnern, Pferden, Schafen und Ziegen bekannt macht. Den Abend lassen Sie  auf der Sommerterrasse bei Lagerfeuer und typischem, auf Feuer zubereitetem  marinierten Fleisch und Fisch (russisch: Schaschliki) ausklingen.

Tag 8 – Die weißrussischen Malediven (Seljachi)

Heute heißt es ausschlafen, wenn  überhaupt werden Sie morgens nur von Vogelgezwitscher geweckt. Nach einem  ausgiebigen Frühstück fahren Sie mit Ihrem Reiseführer und einem lokalen  Ranger zu einem für Weißrussland einmaligen Naturdenkmal, das normalerweise  für Besucher gesperrt ist: den so genannten „weißrussischen Malediven“. Hierbei  handelt es sich um zwei Kreidebrüche, die seit über 100 Jahren existieren und  mittlerweile teilweise renaturiert wurden. Wie die kilometerlangen,  ausgeschürften Kreideufer mit dem türkisblauen Wasser kontrastieren, ist ein  fantastischer Anblick. Unser Ranger erzählt Ihnen gerne mehr zur Geschichte  des Tagebaus und den weiteren Plänen zur Renaturierung.  Im Anschluss an den Besuch der Kreidebrüche lernen Sie Vera Mihailovna  kennen, eine der vielen mutigen und starken Frauen des Landes. Sie ist eine  der wenigen Privatunternehmerinnen im sonst strikt staatlich dominierten  Agrarsektor und bewirtschaftet mit ihrem Sohn eine Ziegenfarm. Sie zeigt  Ihnen den Betrieb und lädt Sie ein, beim Melken mitzuhelfen und selbst Hand  anzulegen. Nach getaner Arbeit lassen Sie sich ein frisches Glas Ziegenmilch  schmecken und sich von der Hausherrin mit frisch gebackenem Brot, Ziegenkäse  und weiteren Spezialitäten bewirten.

Im Anschluss daran kehren Sie zurück zum Landgut, wo Sie den Tag ausklingen lassen. Nach dem Abendessen bietet  sich ein Besuch in der Banja (russische Sauna) mit anschließender Erfrischung  im See an. Gerne nimmt Sie der Hausherr, seines Zeichens Jäger, am frühen  Abend mit auf einen Streifzug durch den nahegelegenen Wald.

Tag 9 – Auf abgelegenen Wegen im Bialowieza Nationalpark (Bialowieza Nationalpark)

Nach einem herzhaften Frühstück brechen  Sie heute zum Nationalpark „Belowezhskaja Puschtscha” auf, der als letzter  Tiefland-Urwald Europas gilt und UNESCO Weltnaturerbe ist. Wir nehmen Sie mit  in den unberührten, nicht touristischen, nördlich gelegenen Teil des Parks.  Dort kehren Sie auf ein kleines Landgut am Rande des Nationalparks ein. Der  Besitzer, Dmitrij, ist ein ausgewiesener Naturexperte und führt Sie auf einer  Exkursion abseits abgetretener Pfade durch den Wald und zeigt verschlungene  Orte und Wege, die nur er allein kennt. Die biologische Vielfalt hier ist  überwältigend, über 5.000 Pflanzen- und 3.000 Pilzarten gelten als  nachgewiesen. Wenn Sie sich für Wildtiere interessieren nimmt Dmitrij Sie  gerne im Morgengrauen mit in den Wald, wo Sie mit etwas Glück seltene  Vogelarten wie den Schwarzstorch oder den Schreiadler sowie den  unangefochtenen Herren des Parks, den europäischen Wisent, antreffen können.  In den 1920er Jahren ausgerottet, leben heute wieder rund 450 wildlebende  Exemplare im Park.

Abgesehen davon kann Ihnen Ihr  Gastgeber über die wechselhafte und bisweilen tragische Geschichte des Parks  erzählen, von Napoleons Russlandfeldzug 1812 über die tragischen Ereignisse  im Juni 1941, als das Territorium im Rahmen der Operation Barbarossa eines  der ersten Territorien war, das von den deutschen Truppen eingenommen wurde.

Den Abend verbringen Sie je nach  Jahreszeit entweder auf der Veranda oder vor dem Kamin der Hütte des Hausherrn  und lassen sich von den kulinarischen Leckerbissen der Frau des Hauses  verzaubern.

Tag 10 – Imposante Bauwerke und die Legende des Laternenmanns (Ruzhany, Pruzhany, Brest)

Heute verabschieden Sie sich früh  von Ihrem Gastgeber und brechen gen Süden in das Städtchen Ruzhany auf. Der  kleine Ort beeindruckt mit einem Adelsschloss aus dem 17. Jahrhundert. Es  handelt sich um die Residenz der Adelsfamilie Sagegi, die hier in der  Abgeschiedenheit ihre Gäste empfing. Schon etwas baufällig, beeindruckt das  frei in der Landschaft stehende Schloss mit seiner Imposanz.

40 Kilometer weiter südlich liegt  ein Ort mit einem sehr ähnlichen Namen, Pruzhany. Hier findet sich ebenfalls  ein sehr eindrucksvolles Bauwerk, und zwar eine Markthalle aus dem 19.  Jahrhundert, in ihrer Art sonst nirgendwo in Weißrussland mehr erhalten. Der  Baustil ist eine Mischung zwischen Barock und Klassizismus. Die letzte bis  heute erhaltene Prachtvilla in italienischem Stil steht ebenfalls in  Pruzhany. Hier waren die Romanovs, die russische Zarenfamilie, oft zu Besuch.  Während der Zar in der Belowezhskaja Puschtscha auf die Jagd ging, hielt die  Zarin hier damals Hof. Nach dem Mittagessen in Pruzhany fahren Sie weiter nach Brest. Ihre  Stadterkundung beginnt mit dem Besuch im Park des „1.Mai”, an dessen Eingang  sich zahlreiche Denkmäler zum zweiten Weltkrieg befinden. In Brest gibt es  viele Spuren und Mahnmale, die dem zweiten Weltkrieg gewidmet sind. Brest war  die Stadt, die die deutsche Armee im Rahmen der Operation Barbarossa am 22.  Juni 1941 zuerst angriff.

Vom Stadtpark kommen Sie zum  Hauptplatz mit einem imposanten Bauensemble im sowjetischen  Neoklassizismusstil. Sie gehen weiter durch das ehemalige jüdische Ghetto und  kommen in die Fußgängerzone, in der jeden Abend noch ein Laternenmann alle Laternen  händisch anzündet. Laut einer Stadtlegende muss man einen Knopf an der Jacke  des Laternenmanns anfassen und sich etwas wünschen, dann wird der Wunsch erfüllt.  In Brest existiert ein echter Laternenkult, in keiner weißrussischen Stadt  gibt es so viele Straßenlaternen. So ist auf der Gogol-Straße jede Laterne  ein Kunstwerk, das einem eigenen Thema gewidmet ist.

Am Abend kehren Sie in einem lokalen  Restaurant ein. Sie sind zentral in Brest untergebracht.

Tag 11 – Auf den Spuren der Adelsfamilien (Njaswisch, Mir, Lyuban)

Bevor Sie heute Brest den Rücken  kehren und die Reise weiter gen Osten fortsetzen, besuchen Sie die Brester  Festung. Sie wurde als Verteidigungsanlage bereits Anfang des 19.  Jahrhunderts erbaut. Durch die tragische Belagerung der Festung durch  deutsche Truppen im zweiten Weltkrieg wurde in der Sowjetunion ein  Heldenmythos geboren. Dieses Erbe ist bis heute lebendig, der Denkmalkomplex  gehört zu den am meist besuchten Sehenswürdigkeiten von Weißrussland.

Im Anschluss nehmen Sie Abschied von  der Region Brest und fahren in Richtung Minsk, um zwei der eindrucksvollsten weißrussischen  Baudenkmäler zu besichtigen. Das erste von ihnen ist die Residenz der  Adelsfamilie Radziwill in der Stadt Njaswisch. Zusammen mit der katholischen  Kirche bildet das Schloss ein Ensemble, das mittlerweile zum  UNESCO-Kulturerbe gehört. Während eines Spaziergangs durch die Stadt und das  Schloss erfahren Sie mehr zur bewegten Geschichte des Ortes. Im bekannten  Rathausrestaurant kehren Sie danach zum Essen ein.

30 Kilometer von Njaswisch entfernt  befindet sich eines der schönsten weißrussischen Schlösser, Mir. Es wird  umrahmt von einer malerischen Kleinstadt gleichen Namens. Das Schloss wurde  Anfang des 16. Jahrhunderts erbaut und war über die Jahrhunderte im Besitz  verschiedener Adelsfamilien. Die längste Zeit besaß es die Adelsfamilie  Radziwill, unter deren Regiment das Schloss seine vollste Pracht entfalten  konnte, nicht nur als Residenz, sondern auch als Festungsanlage. Seine  Gestalt, mit dicken Mauern und einem das Schloss umgebenden Gewässer, erinnern  bis heute daran. Das Schloss Mir ist die östlichste gotische Anlage und das  letzte erhaltene architektonische Zeugnis der urwüchsigen weißrussischen  Gotik. Seine Wände bewahren bis heute die Geheimnisse und Sagen der  Adelsfamilien. Mehr darüber erfahren Sie beim Schlendern durch den Innenhof.  Im Sommer finden zahlreiche Konzerte und Festivals im Schloss bzw. auf der  Wiese vor dem Schloss statt. Wenn Sie etwas Glück haben, können Sie zudem bei  einer der wechselnden Ausstellungen zeitgenössische weißrussische Kunst für  sich entdecken.

Sie haben nun fast allen Regionen in  Weißrussland einen Besuch abgestattet, es bleibt noch der Südosten des Landes  um die Städte Mogiljow (weißrussisch: Mahiljou) und Gomel. Dorthin brechen  Sie gegen Nachmittag auf. Auf dem Weg passieren Sie Orte wie die Stadt  Saligorsk, wo Sie beeindruckende Abraumhügel sehen. Diese zeugen vom  jahrzehntelangen Kaliabbau, von dem die Region lebt.  Am Abend erreichen Sie das Städtchen Lyuban, das Verwaltungszentrum des  gleichnamigen Rayons. Galina Wassilewna Solovyeva heißt Sie an diesem Abend  in ihrem Haus herzlich willkommen. Lyuban ist eine typische weißrussische  Kleinstadt mit circa 11.000 Einwohnern. Galina und ihr Mann sind seit über 35  Jahren in der Verwaltung als Stadtarchitekten tätig und haben das Städtchen  architektonisch maßgeblich mitgeprägt. Bei einem abendlichen Spaziergang  durch Lyuban erzählen sie Ihnen über die Stadtentwicklung von der Sowjetzeit  bis heute. Zuhause angekommen serviert Ihnen die Gastgeberin im Sommergarten  ein leckeres Abendessen. Übernachtung im Hause Solovyeva.

Tag 12 – Bootsfahrt & Wanderung durch den Prypjat Nationalpark (Prypjat Nationalpark, Turau)

Nach dem Frühstück brechen Sie in  Richtung Nationalpark Prypjat auf. Der 1996 gegründete Nationalpark erstreckt  sich zu beiden Seiten des Flusses Prypjat rund um das Städtchen Turau.

Charakteristisch für den Park ist  der hohe Grad an Vermoorung, die zu dessen Unberührtheit beiträgt. Hier sind  viele Wildtiere zu Hause, viele bedrohte Vogelarten haben hier ihre Brutplätze. Für Vogelbeobachter bieten wir von Mitte April bis Anfang Mai  eine spezielle Tour zur Tierbeobachtung an.  Am Prypjat angekommen, starten Sie Ihre Exkursion mit einer Bootsfahrt über  den Fluss. Auf der Fahrt durch unberührte Flusslandschaften und Altwässer  lassen sich zahlreiche Vogelarten und andere Flussbewohner beobachten.

Im Anschluss unternehmen Sie eine  kurze Wanderung durch das Niedermoor. Ihr Reiseleiter macht Sie näher mit der  Geschichte des Moores und der Flora und Fauna bekannt. Durch Trockenlegungen  infolge intensiver landwirtschaftlicher Nutzung war das Moor in der  Sowjetzeit stark gefährdet.  Am Nachmittag besuchen Sie Turau, eine der ältesten Städte des Landes mit  einer über tausendjährigen Geschichte. Die Stadt war Zentrum des Stammes der  Dregowitschen. Die Dregowitschen waren neben den Drewlanen und Kriwitschen  der Stamm, aus dem die heutigen Weißrussen hervorgegangen sind.

Das malerische, direkt am Prypjat  gelegene Städtchen beherbergt einige sehr alte Kirchen, die besichtigt werden  können, unter anderem eine für Polesien typische orthodoxe Holzkirche.  Außerdem besuchen Sie den ehemaligen Schlossberg, wo Überreste einer  Steinkirche aus dem zwölften Jahrhundert zu sehen sind. Der Ort war Heimat  von Kyrill von Turau, einst Bischof des ersten römisch-katholischen Bistums  auf weißrussischem Territorium im Jahre 1005. Zu seinen Ehren wurde vor Ort  ein imposantes Denkmal errichtet. Der angrenzende orthodoxe Friedhof ist  landesweit bekannt für drei Steine, die auf seinem Territorium in Kreuzform  wie aus der Erde zu wachsen scheinen.  Am Abend kehren wir auf einem direkt an den Ufern des Flusses Dnepr gelegenen  Landgut ein, wo die Gastgeberin schon mit einem frisch zubereiteten  Fischgericht auf uns wartet.

Tag 13 – Einblick in das Leben der Menschen auf dem Land (Dnepr, Bobrujsk, Minsk)

Am Dnepr beginnt langsam ein neuer  Tag. Noch in der Dunkelheit, gegen 5 Uhr morgens, werden Sie von Ihrem  Gastgeber geweckt. Dieser nimmt Sie mit auf eine morgendliche Angeltour mit  dem Boot. Sie fahren weit auf den majestätischen Dnepr hinaus und während Sie  Ihre Ruten ins Wasser halten, erleben Sie einen unvergesslichen Sonnenaufgang  über den Ufern des Flusses. Mit den Fängen kehren Sie nach 2-3 Stunden wieder  zurück, wo die Hausfrau Sie schon erwartet. Die kleineren Fische verarbeitet  diese gleich zu einer köstlichen Fischsuppe, die Sie sich bei einem deftigen  Frühstück mit einem Gläschen Vodka schmecken lassen.

Nach dem Frühstück heißt es Abschied  nehmen von Polesien, dem südlichen Weißrussland. Ihre Gastgeberin gibt Ihnen  noch einige hausgemachte Spezialitäten mit auf den Weg, und schon geht es gen  Nordwesten wieder in Richtung Minsk. Auf halber Strecke machen Sie Halt in  der Stadt Bobruisk (weißrussisch: Babrujsk). Die Stadt war vor dem zweiten  Weltkrieg ein wichtiges Zentrum jüdischer Kultur. Vor Ort gab es 30 Synagogen, die Stadt wurde deshalb im Volksmund auch Hauptstadt Israels  genannt. Über die bewegte Geschichte der Stadt erzählt Ihnen Ihr Reiseführer  während eines kurzen Stadtspaziergangs durch das Zentrum und den großen  Lebensmittelbasar, auf dem das ganze Jahr etwas los ist.

Kurz darauf verlassen wir Bobruisk  in Richtung Südwesten. Gleich am Stadtausgang befindet sich einer der großen  Soldatenfriedhöfe des Landes, Schatkowo. Der Volksbund Deutsche  Kriegsgräberfürsorge kümmert sich hier bis heute um die Einbettung deutscher  Soldaten, die während des Zweiten Weltkrieges in den Gebieten Witebsk,  Mogilew und Gomel gefallen sind.

Auf dem Wege Richtung Minsk  verlassen wir noch einmal befestigte Straßen und fahren in das kleine ursprüngliche Dorf Sutin. Sutin lebt, wie viele andere Dörfer in ländlichen  Gebieten in Weißrussland, fast ausschließlich von der Landwirtschaft.  Hauptarbeitgeber sind staatliche landwirtschaftliche Großbetriebe, sogenannte Kolchosen. Vor Ort treffen wir die Direktorin der örtlichen Kolchose. Sie  zeigt uns den Betrieb und gibt uns einen Einblick in die nicht immer einfache  Lebensrealität der Menschen auf dem Lande. Danach lädt sie uns zu sich nach  Hause ein und serviert Blini (russische Pfannkuchen) mit selbst gemachter  saurer Sahne, eingelegtem Gemüse und Hausgeschlachtetem. Dazu gibt es ein  Gläschen Selbstgebrannten.

Gegen Spätnachmittag treten wir die  Rückreise nach Minsk an. Übernachtung in Minsk.

Tag 14 – Auf Wiedersehen in Weißrussland (Minsk)

Heute heißt es Abschied nehmen von Weißrussland. Bevor Ihr Reiseführer Sie zum Flughafen bringt, haben Sie noch etwas Zeit, um für Ihre Lieben typisch weißrussische Souvenirs zu kaufen oder einfach noch  einmal durch Minsk zu bummeln.

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Route

Inkludiert

  • 13 Übernachtungen in Hotels bzw. Landguten
  • 13x Frühstück
  • Flughafentransfer
  • Visagebühren
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • Eintrittsgelder lt. Programm
  • Mietwagen

Optional

  • ‍Ihr Reiseexperte berät Sie gerne zu optionalen Aktivitäten.

Exkludiert

  • Internationale Flüge
  • Reiseversicherung

Kategorie

  • ‍Standard: Bei 2 Reiseteilnehmern ab 1.610 EUR pro Person
Alle Individualreisen können auf Basis Ihrer Wünsche von Ihrem Reiseexperten maßgeschneidert werden. Die angegebenen "ab-Preise" beziehen sich auf eine Buchung im DZ in der Nebensaison. Durch die individuelle Anpassung Ihrer Reise oder den gewünschten Reisezeitraum können abweichende Preise entstehen.
Alle Individualreisen können auf Basis Ihrer Wünsche von Ihrem Reiseexperten maßgeschneidert werden. Die angegebenen "ab-Preise" beziehen sich auf eine Buchung als Gruppenreise im DZ in der Nebensaison. Durch die individuelle Anpassung Ihrer Reise oder den gewünschten Reisezeitraum können abweichende Preise entstehen.

Über

Reiseexpertin

Sveta

Ich heiße Sveta und ich bin in Belarus geboren und aufgewachsen. Nach dem Schulabschluss studierte ich Germanistik an der Universität für Fremdsprachen in Minsk. Früher lebte ich mit meinem Mann einige Jahre in seinem Heimatland Litauen, wo auch unsere Kinder geboren wurden. Nach der Rückkehr nach Weißrussland hatte ich den großen Wunsch, meinen Kindern mein Heimatland zu zeigen. Schließlich wurden die ausgedehnten Erkundungen zu meiner Leidenschaft und zu meinem Beruf. Es ist mir jedes Mal eine Freude, Gästen aus anderen Ländern Eindrücke von diesem spannenden unerforschten Land und von der Gastfreundschaft der Einheimischen zu vermitteln.

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Mein Reisetipp

An der Kreuzung zwischen Ost und West, zwischen der EU und Russland, im Zentrum Europas, liegt ein seit 1991 souveräner Staat, der im Westen fast gänzlich unbekannt ist. Belarus, auch Weißrussland genannt. Belarus ist wunderschön und ein sehr angenehmes und unberührtes Reiseland. Kommen Sie mit auf eine unserer spannenden Reisen und lassen Sie sich von dem Land verzaubern!

Meine Spezialgebiete

  • ‍Reiseland: Weißrussland
  • Reiseart: Individualreisen
  • Reisethemen: Wanderreisen, Trekking, Radtouren, Bootstouren

Sprachen

  • Russisch
  • Deutsch
  • Englisch

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