Reiseexpertin
Sveta
Weißrussland

Brest: Festungsstadt und weißrussisches Fenster nach Westen

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670
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Über die Reiseinspiration

Was ist Mister Trip? Auf Mister Trip finden Sie einzigartige Reiseinspirationen unserer Experten vor Ort. Bei Interesse passen die Experten die Vorschläge gerne auf Basis Ihrer Wünsche und Vorstellungen individuell an.

Höhepunkte

  • Brester Festung
  • Abendessen bei einer weißrussischen Familie
  • Nationalpark Belaweschskaja Puschtscha
  • Region Polesien

Beschreibung

Die weißrussische Grenzstadt Brest ist sozusagen Weißrusslands Fenster zum Westen. Von hier verlaufen Schienenstränge nach Warschau, Berlin und bis nach Paris. Brest blickt auf eine lange Geschichte zurück und gehört mit seinen fast 1.000 Jahren zu den ältesten Städten Weißrusslands. Es war die erste weißrussische Stadt, die das Magdeburger Recht, das Recht zur Selbstverwaltung, erhielt. Brest, das früher Berest hieß, kam 1795 unter russische Herrschaft, nachdem es über 450 Jahre zum Großfürstentum Litauen gehört hatte. In den Jahren 1836-1842 wurde zur Sicherung der Westgrenze des russischen Reiches am Zusammenfluss von Bug und Muchawez die Festung Brest erbaut. Als Gesamtbauwerk war sie die größte Festungsanlage des 19. Jahrhunderts im gesamten russischen Reich. Für den Festungsbau wurde die Stadt Brest nach Osten verlegt bzw. zerstört. An den ersten Tagen des „Großen Vaterländischen Krieges“, wie der Zweite Weltkrieg in Weißrussland genannt wird, zeichnete sich die Brester Festung durch Heldenmut und den Widerstand ihrer Soldaten aus. So trägt Brest heute den Namen „Heldenstadt“. Dementsprechend bietet sich die Stadt ausgezeichnet an, um auf unserer Städtereise entdeckt zu werden. Es bietet sich ein langes Wochenende an, die Reise nach Brest kann aber auch Auftakt für eine längere Reise durch Weißrussland sein. Für Touristen hat Brest einiges zu bieten. Es finden sich bis heute historische Spuren aus verschiedenen Epochen, zahlreiche Denkmäler und Museen laden zu einem Besuch ein. Zudem ist Brest umgeben von unberührter Natur.

TripID
417

Impressionen

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Reiseablauf

Tag 1 – Anreise nach Brest und  Stadtbummel (Brest)

Nach Brest bringen wir Sie vom  Flughafen Minsk, oder holen Sie vom Brester Bahnhof ab, wenn Sie mit dem  Nachtzug aus Warschau bzw. Berlin kommen. Sollten Sie über Minsk anreisen,  bietet sich ein Besuch der Hauptstadt an, den wir gerne für Sie organisieren.  Vor Ort erwartet Sie unser deutschsprachiger Reiseführer und heißt Sie herzlich  willkommen. Anschließend bringt der Reiseführer Sie in Ihr zentral gelegenes  Hotel, hilft Ihnen beim Check-In und gibt Ihnen Zeit, sich kurz auszuruhen.  Gegen Mittag holt er Sie wieder vom Hotel ab.

Gemeinsam unternehmen Sie einen  ausgedehnten Spaziergang durch die Stadt. Ihr Reiseführer gibt Ihnen zu  Beginn einen geschichtlichen Abriss zur fast 1.000-jährigen bewegten  Geschichte der Stadt. Sie starten Ihren Rundgang in der Lewanjevski- Straße,  wo sich das historische Stadtmuseum befindet, das bei Interesse zu einem  Besuch einlädt und Ihnen einen tieferen Einblick in die Stadtgeschichte gibt.  Linkerhand befindet sich der Stadterholungspark „1. Mai", an dessen  Eingang sich eines der zahlreichen Weltkriegsdenkmäler der Stadt befindet.

Von dort schlendern Sie weiter über  den Hauptplatz der Stadt, den Leninskaja Ploschtschad. Dieser stellt ein  beeindruckendes Ensemble der Architektur des Neoklassizismus der 1920er-30er  Jahre dar, der Zeit, während Brest noch unter polnischer Führung stand  (1921-39). Jetzt sitzt dort die Lokalverwaltung, über dem Platz thront wie zu  Sowjetzeiten Lenin.

Vom Leninplatz machen wir uns auf in  Richtung Mickiewicz- Straße, die dem polnisch-litauischen Dichter gewidmet  ist, der in der Brester Oblast geboren wurde. Wie die Lewanskaja- Straße war  auch die Mickiewiczstraße Teil des alten Brest-Litowsks, hier lebten früher  vor allem Adlige, worüber die Architektur immer noch Zeugnis ablegt. Am Ende  der Mickiewiczstraße befindet sich die orthodoxe Kirche des heiligen Mikolai;  im pseudo-russischen Stil erbaut erinnert sie mit einer einem Schiff  nachempfundenen Form an die Marinesoldaten der russischen Pazifikflotte, die  den Bau um 1900 mit Spenden finanzierten.

Links der Kirche befindet sich das  heutige Gebäude der staatlichen Brester Universität, das um die letzte  Jahrhundertwende als Männergynasium fungierte. Daneben befindet sich die  moderne Orangerie der Universität, die bei Interesse besucht werden kann und  mit vielen exotischen Pflanzen zum Verweilen einlädt.

Von der Universität schlendern Sie  durch den oberen Teil der Sowjetskaja-Straße, der liebevoll restaurierten  Brester Fußgängerzone, weiter zur Pushkinskaja Straße, wo Sie in das typisch  belorussische Restaurant „Swajaki“ (die Verwandten auf Belorussisch)  einkehren. Dort haben Sie die Gelegenheit, typische lokale Speisen wie  Dranniki (herzhafte Kartoffelpuffer), Matshanka (Pfannkuchen mit  Fleischsauce) und Salo (marinierter Hüftspeck) zu probieren. Außerdem bietet  sich die Gelegenheit zu einem Gläschen Samagon (selbstgebrannter Vodka).

Von dort kehren Sie in die  Sowjetskaja-Straße zurück. Direkt an der Kreuzung Pushkinskaja/ Sowjetskaja  liegt der Kolchosmarkt, wo lokale Händler Lebensmittel anbieten. Dort  bekommen Sie einen guten Einblick in das lokale Lebensmittelangebot und es  bietet sich die Gelegenheit, das Eine oder Andere zu probieren. Danach geht  es zurück in die Sowjetskaja-Straße. Dort hat sich der Brauch des  Laternenmanns erhalten, der dort jeden Abend die künstlerisch gestalteten  Gaslaternen anfacht. Eine dieser Lampen, die Fledermauslaterne, ist einer der  beliebtesten Treffpunkte der Stadt.

An der Kreuzung Sowjetskaja/ Gogol  Straße befindet sich ein eindrückliches Denkmal, das schon seit 2004 das erst  2019 stattfindende 1.000-jährige Stadtjubiläum ankündigt. Links davon befindet  sich die staatliche Ausstellungshalle, wo man vor allem Kunst Brester Maler  und Bildhauer begutachten kann. Der Direktor gibt gerne persönlich einen  Einblick, außerdem bietet sich die Möglichkeit, direkt mit lokalen Künstlern  in Kontakt zu kommen.  Neben der Ausstellungshalle befindet sich das ehemalige jüdische Viertel. Von  den ehemaligen Gebäuden (Friedhof, Synagoge, Schule) ist leider nichts  erhalten, allerdings können Sie vor Ort ein Denkmal für die ermordeten Juden  des ehemaligen Ghettos besichtigen. Brest zählte mit mehr als der Hälfte  seiner Einwohner um die Jahrhundertwende zu einem der größten kulturellen  Zentren des Judentums in Osteuropa.

In einigen Schritten kommen wir zum  Masherov-Prospekt. Dort befindet sich das staatliche Großwarenhaus (ZUM), wo  Sie sich einen Eindruck der Warenvielfalt der in Weißrussland hergestellten  Produkte machen können. Von dort gelangen Sie zur Kathedrale des heiligen  Simeon, die erste Kirche, die in der Stadt Brest gebaut wurde, nachdem in den  1830er Jahren Brest von seinem ursprünglichen Territorium ca. 2 km nach Osten  verlegt wurde. Die Kathedrale war das einzige Gotteshaus, in dem während der  Sowjetzeit Gottesdienste abgehalten wurden. Vor der Kirche thront der Heilige  Aphanasi Brestki, der Schutzpatron der Stadt.

Von dort gehen wir zur Leninstraße,  zum „Museum der geretteten Kunstschätze", ein Sammelsurium von  Kunstgegenständen, die allesamt im Laufe der Zeit vom weißrussischen Zoll  beschlagnahmt wurden und im Museum eine neue Heimat gefunden haben. Neben dem  Museum kündet ein Gedenkstein mit Wappen von der Stadtgründung. Auf dem  anschließenden Gang durch die Grünanlage „General Ikonnikov" besichtigen  Sie ein Denkmal, das den gefallenen Soldaten der Stadt bei der Befreiung am  28. Juli 1944 gewidmet ist. Danach passieren Sie das Dramen- und  Musiktheater, bekannt durch das Theaterfestival „Belaja Wescha", das  seit 10 Jahren jeden September stattfindet und zu dem Straßen-, Puppen- und  Dramatheater- Ensembles aus der ganzen Welt zusammenkommen.

Von dort geht es zurück zur Kreuzung  Gogol-/ Lenin-Straße, wo ein Grenzstein von der ehemaligen Grenze zwischen  Stadt und Festung im Jahre 1915 kündet. In der Gogolstraße, wo die  Stadtbesichtigung von Brest schließlich endet, künden kunstvoll geschmiedete  Laternen von verschiedenen Werken des großen russischen Schriftstellers. Ihr  Reiseleiter gibt Ihnen an dieser Stelle noch weitere Tipps für den Abend.  Danach haben Sie Freizeit.

Tag 2 – Brester Festung und  Eisenbahnmuseum (Brest)

Nach dem Frühstück holt Sie Ihr  Reiseführer vom Hotel ab und fährt mit Ihnen mit dem Auto zur Brester  Festung. Gemeinsam erkunden Sie das weitläufige Territorium, die monumentalen  Ehrendenkmäler und die auf dem Gelände befindliche Nikolaikirche. Außerdem  stehen Ihnen drei Museen zur Auswahl, die Sie besichtigen und zu denen Ihnen  Ihr Reiseleiter jeweils eine Einführung geben kann. Es handelt sich hierbei  um das archäologische Museum Bjaresze mit umfangreichen Ausgrabungen im  historischen Siedlungskern des früheren Brest, das originale Überreste von  Holzhäusern aus dem 13. Jahrhundert beherbergt. Direkt daneben befindet sich  das Kunstmuseum, in dem Gemälde, Skulpturen und andere Kunstobjekte von  lokalen Künstlern ausgestellt sind. Außerdem interessant zu sehen ist dort  eine Modellrekonstruktion der Stadt, wie sie zu Beginn des 18. Jahrhunderts  ausgesehen haben könnte.

Im Zentrum der Gedenkstätte befindet  sich eines der meistbesuchten weißrussischen Museen, welches sich der  Verteidigung der Festung während des zweiten Weltkrieges, vor allem während  des Jahres 1941, widmet.

Nach den Museumsbesuchen bietet sich  eine Einkehr im Restaurant „Zitadelle" an, das sich im Gebäude einer  ehemaligen Kasematte befindet.

Von der Festung ist es nur ein  Steinwurf bis zum Eisenbahnmuseum, dem Sie nach dem Mittagessen einen Besuch  abstatten. Ein Eldorado für Bahntechnikbegeisterte, zeigt das Museum  Lokomotiven und Eisenbahnwagons aus verschiedenen Epochen der Eisenbahngeschichte.  Durch das Gelände führt Sie ein ehemaliger Eisenbahner.

Gegen 16:00 Uhr bringt Sie Ihr  Reiseführer wieder ins Hotel. Der frühe Abend steht Ihnen zur freien  Verfügung.

Am Abend holt Sie Ihr Reiseführer  ab, gemeinsam essen Sie bei einer weißrussischen Familie zu Abend, die Ihnen  köstliche lokale Spezialitäten zubereitet und Ihnen einen privaten Einblick in  ihre Lebensrealität gewährt.

Tag 3 – Ausflug in die Bielowieczer  Puscha (Belaweschskaja Puschtscha)

Heute besuchen Sie ein landschaftliches  Kleinod, welches zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Sie besuchen den  Nationalpark Bielowieczska Puscha (Belaweschskaja Puschtscha), einen der  letzten Tieflandurwälder Europas. Vor Ort befindet sich außerdem das  Regierungsanwesen Wiskuli, wo die Staatschefs von Weißrussland, Russland und  der Ukraine am 8. Dezember 1991 die Auflösung der Sowjetunion besiegelten.

Mit Ihrem Reiseleiter brechen Sie  nach dem Frühstück im Hotel dorthin mit dem Auto auf, der Park befindet sich  etwa 65 km von der Stadt entfernt. Auf halber Strecke machen Sie kurz Rast in  Kamenez. Dort ist ein sehenswerter steinerner Wachturm erhalten, der im 13.  Jahrhundert das Städtchen bewachte. Den Turm nutzt das Geschichtsmuseum Brest  als Ausstellungsfläche, je nach Interesse kann die laufende Ausstellung  besucht werden.

Vor Ort im Park angekommen treffen  Sie einen Parkranger, der Sie mit bis ins Herz des Naturparks nimmt, in ein  einmaliges Biosphärenreservat, in dem bis heute Wisente und viele andere  Wildtiere frei leben. Ihnen steht eine Route von ca. 16 km durch den Wald  offen (je nach Kondition mit Fahrrad, Fuß oder teilweise Fahrzeug), die Sie  mit den Facetten des Nationalparks bekannt macht. Unterwegs kehren Sie in  einem Jagdhaus zu einer Brotzeit ein, bei der Sie die Gelegenheit haben,  hausgemachte Spezialitäten sowie vor Ort gebrannten Waldschnaps zu verkosten  (Belapuschtschanka). Zur Schonzeit zwischen Mai und August bietet sich  außerdem die Gelegenheit, zur Abenddämmerung mit dem Ranger auf einem  Hochsitz mit ein wenig Glück einige der beeindruckenden sanften Kolosse zu  beobachten und dabei Fotos zu schießen.

Sie übernachten direkt am Rande des  Nationalparks auf einem fast einsamen Landgehöft, wo Sie in einem  komfortablen Holzhaus untergebracht sind. Abends können Sie den Tag bei  Lagerfeuer, Schaschliki (zarte marinierte und dann auf dem Grill zubereitete  Fleischspieße, die Ihnen Ihre Gastgeberin gern zubereitet) und Bier  ausklingen lassen.

Tag 4 – Ganztagesausflug Polesien  (Polesien)

Sie starten den Morgen mit einem  ausgiebigen Frühstück, zu dem Ihnen Ihre Gastgeberin unter anderem  Selbstgebackenes, frische Eier und Ziegenmilch reicht, die Sie allerdings  gerne auch unter Anleitung selber der Ziege abtrotzen können.

Danach machen Sie sich auf, den  interessantesten Teil Westweißrusslands (auch Polesien genannt) auf einem  Ganztagesausflug zu erkunden. Die circa 350 km lange Route führt Sie mit dem Auto  vorbei an weitläufigen Landschaften und Orten, an denen die bewegte  Geschichte des Landstrichs nicht spurlos vorbei gegangen ist.

Unser erster Zwischenstopp ist das  Rajonzentrum Pruschany, das sich am Zusammenfluss von Mucha und Wez befindet.  Dort haben Sie die Gelegenheit, die heute noch betriebsamen und gut  erhaltenen Tuchhallen von 1896 zu besichtigen. Außerdem lädt die  Alexander-Newski Kirche zu einem Abstecher ein.

Von dort ist es nicht weit bis nach  Ruschany, das mit zwei mächtigen Ruinen Geschichtsinteressierte anlockt. Die  eine ist die ehemalige Synagoge der Stadt, die andere stellt ein weitläufiges  Palastensemble dar, das nach einem Brand 1914 fast vollständig sich selbst  überlassen blieb und jetzt ein surreales Zeugnis der reichen Kultur im Großfürstentum  Litauen um 1770 ablegt.

Vom nordöstlichsten Zipfel der  heutigen Reise biegen wir nach Süden ab und erreichen Kossowo, ein Schloss,  das ebenfalls lange sich selbst überlassen war und gerade renoviert wird. Im  Jahre 1830 versuchte sich hier Graf Puslowski an einer Replika des Landsitzes  des polnisches Nationalhelden Tadeusz Kościuszko, der im Jahre 1746 in der  Nähe von Kossowo geboren wurde.

Dann führt unser Weg nach Bronnaja  Gora, ein selbst für viele Weißrussen unbekannter Ort, der allerdings mit ca.  50.000 ermordeten Juden, die hier zwischen 1941-42 liquidiert wurden, eine  der größten Vernichtungsstätten auf dem heutigen Staatsterritorium darstellt.  Sie besichtigen zwei Denkmäler, Ihr Reiseführer gibt Ihnen  Hintergrundinformationen.

Auf dem Weg zurück nach Brest haben  Sie außerdem noch die Möglichkeit, mehrere deutsche Soldatenfriedhöfe aus dem  ersten und zweiten Weltkrieg zu besichtigen. Kurz bevor wir am späten  Nachmittag Brest erreichen, statten Sie dem Städtchen Kobrin noch einen  Besuch ab, welches zu einem kurzem Stadtbummel und Einkehr einlädt.

Nach der Rückkehr nach Brest steht  Ihnen der Abend zur freien Verfügung.

Tag 5 – Programm in Brest nach  eigenen Wünschen und Abreise aus Weißrussland (Brest)

Je nach Abfahrtszeit Ihres Zuges  bzw. der Abflugzeit Ihres Fliegers können Sie den Tag in Brest auf eigene  Faust verbringen oder eine von folgenden Alternativen wahrnehmen:

Umspurwerk der Brester Eisenbahn

Einzigartiges Erlebnis für  Eisenbahnfans. Im Umspurwerk der Brester Eisenbahn werden alle von Ost nach  West verkehrenden Passagierzüge von der breiteren russischen Eisenbahnspur  auf die schmalere westliche umgespurt, und umgekehrt. Dazu besuchen Sie das  Brester Bahnhofsgelände in Begleitung Ihres deutschsprachigen Reiseführers  und eines Mitarbeiters des Werkes und verfolgen in der Umspurhalle den ungewöhnlichen  Prozess. Der Ausflug dauert circa drei Stunden.

 

Vodkafabrik

Gemeinsam mit Ihrem Reiseführer  besuchen Sie die staatliche Brester Likör- und Vodkafabrik, eine der größten  Destillerien des Landes. Ein Mitarbeiter der Fabrik gibt Ihnen einen Einblick  in den Produktionsprozess, selbstverständlich bietet sich die Möglichkeit zur  Verkostung von Vodka, Balsam und anderen dort produzierten Likören. Der  Ausflug dauert circa drei Stunden.

 

Treffen im Atelier eines örtlichen Künstlers

Sollten Sie in einem der Brester  Museen Geschmack an der örtlichen Kunstszene gefunden haben, können wir für  Sie gern einen Besuch in einem Atelier bei einem lokalen bildenden Künstler  organisieren. Gemeinsam mit Ihrem Reiseführer haben Sie die Gelegenheit, über  die Besonderheiten der lokalen Kunstszene zu sprechen und dem Künstler über  die Schulter zu schauen. Der Ausflug dauert circa drei Stunden.

Rechtzeitig vor Abreise bringt Sie  Ihr Reiseführer selbstverständlich wieder zum Bahnhof in Brest oder zum  Flughafen nach Minsk, je nach Abfahrtsort.

+ Kompletten Reiseverlauf anzeigen

Route

Inkludiert

  • 4 Übernachtungen in Hotels bzw. in Holzhäusern
  • 4x Frühstück
  • Flughafentransfer
  • Eintrittsgelder laut Programm
  • PKW für Ausflug
  • Visagebühren

Optional

Ihr Reiseexperte berät Sie gerne zu optionalen Aktivitäten.

Exkludiert

  • Internationale Flüge
  • Reiseversicherung

Kategorie

Standard: Bei 2 Personen ab 670 EUR pro Person

Alle Individualreisen können auf Basis Ihrer Wünsche von Ihrem Reiseexperten maßgeschneidert werden. Die angegebenen "ab-Preise" beziehen sich auf eine Buchung im DZ in der Nebensaison. Durch die individuelle Anpassung Ihrer Reise oder den gewünschten Reisezeitraum können abweichende Preise entstehen.
Alle Individualreisen können auf Basis Ihrer Wünsche von Ihrem Reiseexperten maßgeschneidert werden. Die angegebenen "ab-Preise" beziehen sich auf eine Buchung als Gruppenreise im DZ in der Nebensaison. Durch die individuelle Anpassung Ihrer Reise oder den gewünschten Reisezeitraum können abweichende Preise entstehen.

Über

Reiseexpertin

Sveta

Ich heiße Sveta und ich bin in Belarus geboren und aufgewachsen. Nach dem Schulabschluss studierte ich Germanistik an der Universität für Fremdsprachen in Minsk. Früher lebte ich mit meinem Mann einige Jahre in seinem Heimatland Litauen, wo auch unsere Kinder geboren wurden. Nach der Rückkehr nach Weißrussland hatte ich den großen Wunsch, meinen Kindern mein Heimatland zu zeigen. Schließlich wurden die ausgedehnten Erkundungen zu meiner Leidenschaft und zu meinem Beruf. Es ist mir jedes Mal eine Freude, Gästen aus anderen Ländern Eindrücke von diesem spannenden unerforschten Land und von der Gastfreundschaft der Einheimischen zu vermitteln.

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Mein Reisetipp

An der Kreuzung zwischen Ost und West, zwischen der EU und Russland, im Zentrum Europas, liegt ein seit 1991 souveräner Staat, der im Westen fast gänzlich unbekannt ist. Belarus, auch Weißrussland genannt. Belarus ist wunderschön und ein sehr angenehmes und unberührtes Reiseland. Kommen Sie mit auf eine unserer spannenden Reisen und lassen Sie sich von dem Land verzaubern!

Meine Spezialgebiete

  • ‍Reiseland: Weißrussland
  • Reiseart: Individualreisen
  • Reisethemen: Wanderreisen, Trekking, Radtouren, Bootstouren

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